GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt betreibt eine große, weltweit einmalige Beschleunigeranlage für Ionen. Forschende aus aller Welt nutzen die Anlage für Experimente, um neue Erkenntnisse über den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums zu gewinnen. Darüber hinaus entwickeln sie neuartige Anwendungen in Medizin und Technik.

Beschleunigerspiel: Eine der interaktiven Stationen im SCIENCE POP-UP von GSI und FAIR.
Virtuelle Welten, spielerische Momente, moderne Didaktik und Wissenschaft zum Greifen nah: Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und das dort entstehende internationale Beschleunigerzentrum FAIR rücken die Nachwuchsförderung und die Wissensvermittlung künftig noch stärker in den Fokus. Mit dem neuen SCIENCE POP-UP in der Darmstädter Innenstadt wollen GSI/FAIR Jung und Alt für Wissenschaft und Technik begeistern: ein Mitmachraum mit Wissenschaft zum Anfassen ...



Treffen in Biblis anlässlich des Runden Tischs Kernfusion
Bei einem Spitzentreffen am ehemaligen Kernkraftwerkstandort Biblis hat Ministerpräsident Boris Rhein laserbasierte Kernfusion als Schlüsseltechnologie für eine saubere und wirtschaftliche Energieversorgung bezeichnet. Auch Professor Thomas Nilsson, der Wissenschaftliche Geschäftsführer von GSI und FAIR, nahm an dem Treffen teil und unterzeichnete gemeinsam mit zahlreichen Vertreter*innen aus Politk, Wirtschaft und Wissenschaft ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Kernfusion.



FAIR – das zukünftige Beschleunigerzentrum

In den nächsten Jahren wird bei GSI das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR entstehen, eines der größten Forschungsvorhaben weltweit. An FAIR wird eine nie dagewesene Vielfalt an Experimenten möglich sein, durch die Physiker*innen aus aller Welt neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums, vom Urknall bis heute, erwarten. Mehr: GSI über FAIR oder Startseite von FAIR

Krebstherapie mit Ionenstrahlen

Bei GSI wurde eine bahnbrechende neue Krebstherapie entwickelt. Grundlage hierfür waren langjährige Forschungsarbeiten und die große Beschleunigeranlage für Ionenstrahlen von GSI. Der Vorteil der neuen Therapie liegt darin, dass der Ionenstrahl seine größte Wirkung im Tumor erzielt und das umliegende gesunde Gewebe schont. Mehr ...

Erzeugung neuer Elemente

Chemische Elemente entstehen in Sternen und in Sternexplosionen. Sie sind der Stoff, aus dem die gesamte Materie - auch jedes Atom unseres Körpers - aufgebaut ist. Im Universum existiert noch eine Vielzahl von Atomen, die auf der Erde nicht vorkommen. Die Forschenden bei GSI versuchen neue, bisher unbekannte Elemente im Labor zu erzeugen. Sechs neue Elemente konnten sie dem Periodensystem hinzufügen. Mehr ...



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