GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt betreibt eine große, weltweit einmalige Beschleunigeranlage für Ionen. Forschende aus aller Welt nutzen die Anlage für Experimente, um neue Erkenntnisse über den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums zu gewinnen. Darüber hinaus entwickeln sie neuartige Anwendungen in Medizin und Technik.

Ein Kupferobjekt steht vor dem blauen Himmel.
Der GSI/FAIR-Campus ist um ein neues Wahrzeichen reicher: Eine acht Meter hohe Kupfersäule mit einem organisch geformten, metallisch glänzenden Körper im oberen Drittel – das ist das Kunstwerk „Entschleunigtes Teilchen – the FCC meteor“ von Atelier Thomas Stricker. Das Objekt ging als Sieger aus dem Kunst-am-Bau-Wettbewerb für das FAIR Control Center (FCC) hervor und wurde vor Kurzem vor dem Gebäude aufgestellt.



Super-FRS-Quadrupol während des Transports.
Ende September 2026 wurde der erste Quadrupolmagnet für den Super-FRS (SFRS) auf das FAIR-Gelände transportiert und im Targetgebäude des Super-FRS installiert. Der Transport des Qudrupol-Dubletts vom Prüfstand in der Testinghalle auf dem GSI-Campus zum Targetgebäude erfolgte als Schwertransport.



FAIR – das zukünftige Beschleunigerzentrum

Bei GSI entsteht das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR, eines der größten Forschungsvorhaben weltweit. An FAIR wird eine nie dagewesene Vielfalt an Experimenten möglich sein, durch die Physiker*innen aus aller Welt neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums, vom Urknall bis heute, erwarten. Mehr: GSI über FAIR oder Startseite von FAIR

Krebstherapie mit Ionenstrahlen

Bei GSI wurde eine bahnbrechende neue Krebstherapie entwickelt. Grundlage hierfür waren langjährige Forschungsarbeiten und die große Beschleunigeranlage für Ionenstrahlen von GSI. Der Vorteil der neuen Therapie liegt darin, dass der Ionenstrahl seine größte Wirkung im Tumor erzielt und das umliegende gesunde Gewebe schont. Mehr ...

Erzeugung neuer Elemente

Chemische Elemente entstehen in Sternen und in Sternexplosionen. Sie sind der Stoff, aus dem die gesamte Materie - auch jedes Atom unseres Körpers - aufgebaut ist. Im Universum existiert noch eine Vielzahl von Atomen, die auf der Erde nicht vorkommen. Die Forschenden bei GSI versuchen neue, bisher unbekannte Elemente im Labor zu erzeugen. Sechs neue Elemente konnten sie dem Periodensystem hinzufügen. Mehr ...


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