GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt betreibt eine große, weltweit einmalige Beschleunigeranlage für Ionen. Forschende aus aller Welt nutzen die Anlage für Experimente, um neue Erkenntnisse über den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums zu gewinnen. Darüber hinaus entwickeln sie neuartige Anwendungen in Medizin und Technik.

Eine mit Kabeln versehene Platte steckt in einem silbernen Zylinder.
Ein Forschungsteam von GSI/FAIR in Darmstadt, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und des Helmholtz-Instituts Mainz hat mit einer neu entwickelten experimentellen Technik vier superschwere Kerne untersucht. ANSWERS misst bisher unzugängliche Eigenschaften, die für das Verständnis der Elementsynthese im Universum bedeutsam sind. Die Ergebnisse sind in „Physics Letters B“ veröffentlicht.



Ein weißer Lastwagen fährt um einen Kreisel.
Im März 2026 gelang es erstmals, mit einer speziell dafür konstruierten Falle Antiprotonen per Lkw über die Straße zu transportieren. Die BASE-Kollaboration, die dieses Experiment am europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf durchführte und zu der auch GSI/FAIR gehört, stellt nun in der Fachzeitschrift Nature die Ergebnisse und Erfahrungen dieses Pionierexperimentes vor. Antiprotonen konnten erstmals über einen Monat lang in einem mobilen Transportbehälter gespeichert werden.



FAIR – das zukünftige Beschleunigerzentrum

In den nächsten Jahren wird bei GSI das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR entstehen, eines der größten Forschungsvorhaben weltweit. An FAIR wird eine nie dagewesene Vielfalt an Experimenten möglich sein, durch die Physiker*innen aus aller Welt neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums, vom Urknall bis heute, erwarten. Mehr: GSI über FAIR oder Startseite von FAIR

Krebstherapie mit Ionenstrahlen

Bei GSI wurde eine bahnbrechende neue Krebstherapie entwickelt. Grundlage hierfür waren langjährige Forschungsarbeiten und die große Beschleunigeranlage für Ionenstrahlen von GSI. Der Vorteil der neuen Therapie liegt darin, dass der Ionenstrahl seine größte Wirkung im Tumor erzielt und das umliegende gesunde Gewebe schont. Mehr ...

Erzeugung neuer Elemente

Chemische Elemente entstehen in Sternen und in Sternexplosionen. Sie sind der Stoff, aus dem die gesamte Materie - auch jedes Atom unseres Körpers - aufgebaut ist. Im Universum existiert noch eine Vielzahl von Atomen, die auf der Erde nicht vorkommen. Die Forschenden bei GSI versuchen neue, bisher unbekannte Elemente im Labor zu erzeugen. Sechs neue Elemente konnten sie dem Periodensystem hinzufügen. Mehr ...


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