GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt betreibt eine große, weltweit einmalige Beschleunigeranlage für Ionen. Forschende aus aller Welt nutzen die Anlage für Experimente, um neue Erkenntnisse über den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums zu gewinnen. Darüber hinaus entwickeln sie neuartige Anwendungen in Medizin und Technik.

Prof. Dr. Markus Bender bei der Einweihung der neuen e-Line-Elektronenstrahl-Lithografie-Anlage.
Mikrosysteme sind unverzichtbare Sensor-Komponenten in der Medizin- und Mobilitätstechnik, Cybersicherheit und Kommunikationstechnologie sowie bei der Steuerung vernetzter Fertigungsprozesse. Aber auch für die Energiewende sind sie von wachsender Bedeutung. Forschende der Hochschule RheinMain (HSRM) entwickeln am Campus Rüsselsheim nun eine Plattform zur Mikro-Nano-Integration von neuartigen Sensorelementen. Gemeinsam mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und der…



Eine große, silberne Kammer hängt an einem Kran. Im Hintergrund ist eine große Halle zu sehen.
FAIR kann einen weiteren Meilenstein verzeichnen: Die Targetkammer des supraleitenden Fragmentseparators (Super-FRS) wurde erfolgreich an ihrem Bestimmungsort auf dem FAIR-Baufeld installiert und ist somit das erste eingebrachte Element des Super-FRS-Targetbereichs.



FAIR – das zukünftige Beschleunigerzentrum

In den nächsten Jahren wird bei GSI das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR entstehen, eines der größten Forschungsvorhaben weltweit. An FAIR wird eine nie dagewesene Vielfalt an Experimenten möglich sein, durch die Physiker*innen aus aller Welt neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums, vom Urknall bis heute, erwarten. Mehr: GSI über FAIR oder Startseite von FAIR

Krebstherapie mit Ionenstrahlen

Bei GSI wurde eine bahnbrechende neue Krebstherapie entwickelt. Grundlage hierfür waren langjährige Forschungsarbeiten und die große Beschleunigeranlage für Ionenstrahlen von GSI. Der Vorteil der neuen Therapie liegt darin, dass der Ionenstrahl seine größte Wirkung im Tumor erzielt und das umliegende gesunde Gewebe schont. Mehr ...

Erzeugung neuer Elemente

Chemische Elemente entstehen in Sternen und in Sternexplosionen. Sie sind der Stoff, aus dem die gesamte Materie - auch jedes Atom unseres Körpers - aufgebaut ist. Im Universum existiert noch eine Vielzahl von Atomen, die auf der Erde nicht vorkommen. Die Forschenden bei GSI versuchen neue, bisher unbekannte Elemente im Labor zu erzeugen. Sechs neue Elemente konnten sie dem Periodensystem hinzufügen. Mehr ...


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