GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt betreibt eine große, weltweit einmalige Beschleunigeranlage für Ionen. Forschende aus aller Welt nutzen die Anlage für Experimente, um neue Erkenntnisse über den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums zu gewinnen. Darüber hinaus entwickeln sie neuartige Anwendungen in Medizin und Technik.

Ein Laserstrahl trifft (sinnbildlich) auf ein Fermium-Isotop in der Nuklidkarte. Im Hintergrund ist der schematische Messaufbau dargestellt.
Erstmals ist es Forschenden gelungen, die Form des Atomkerns von Fermium-255 zu bestimmen und dessen Struktur mit hoher Präzision und Auflösung zu vermessen. Dieser Durchbruch, veröffentlicht in Physical Review Letters, stützt moderne theoretische Modelle und eröffnet neue Möglichkeiten für das Verständnis der Eigenschaften der schwersten Atomkerne.



Eine runde Scheibe mit Mikrochips schillert in bunten Farben.
Ein Verbund aus 33 Partnern, darunter auch GSI/FAIR, will die Innovationskraft und Resilienz Deutschlands im Bereich der Mikroelektronik stärken. Zu dem Verbund gehören Hochschulen, Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft, Industrie sowie assoziierte Partner. Gemeinsam haben sie sich jetzt auf die Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Chipdesign beworben. Es war im April dieses Jahres vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)…



FAIR – das zukünftige Beschleunigerzentrum

In den nächsten Jahren wird bei GSI das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR entstehen, eines der größten Forschungsvorhaben weltweit. An FAIR wird eine nie dagewesene Vielfalt an Experimenten möglich sein, durch die Physiker*innen aus aller Welt neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums, vom Urknall bis heute, erwarten. Mehr: GSI über FAIR oder Startseite von FAIR

Krebstherapie mit Ionenstrahlen

Bei GSI wurde eine bahnbrechende neue Krebstherapie entwickelt. Grundlage hierfür waren langjährige Forschungsarbeiten und die große Beschleunigeranlage für Ionenstrahlen von GSI. Der Vorteil der neuen Therapie liegt darin, dass der Ionenstrahl seine größte Wirkung im Tumor erzielt und das umliegende gesunde Gewebe schont. Mehr ...

Erzeugung neuer Elemente

Chemische Elemente entstehen in Sternen und in Sternexplosionen. Sie sind der Stoff, aus dem die gesamte Materie - auch jedes Atom unseres Körpers - aufgebaut ist. Im Universum existiert noch eine Vielzahl von Atomen, die auf der Erde nicht vorkommen. Die Forschenden bei GSI versuchen neue, bisher unbekannte Elemente im Labor zu erzeugen. Sechs neue Elemente konnten sie dem Periodensystem hinzufügen. Mehr ...


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